rujo 📚 reviewed Sorla Feuerreiter by Amadeus Firgau (Sorla, #4)
Konsequente Fortsetzung mit deutlichen Schwächen und Penishumor
3 stars
Auch diesen 4. Teil der Sorla-Reihe von Amadeus Firgau empfinde ich wieder deutlich schlechter als die ersten beiden Bücher; vielleicht sogar noch etwas schlechter als den dritten. Das liegt jetzt nicht daran, dass ich bei dem Titel tatsächlich zuerst gedacht habe, dass sich Sorla auf einen feuerspeienden Drachen schwingt, sich dann aber herausstellte, dass mit "Feuerreiter" nur ein berittenen Feuerwehrmann gemeint war. Nein, es liegt zum einen daran, dass hier sehr viel altes aus den vorigen Bänden aufgegriffen wird, wodurch die Geschichte leider etwas langweilig und teilweise auch recht vorhersehbar ist. Richtig schlimm fand ich in dieser Hinsicht die Kapitel 6 und 7, in dem Sorla von einem Dryadenbaum zum nächsten springt, welche er im dritten Teil selbst gepflanzt hatte.
Das andere ist der in diesen Büchern leider immer wieder auftretende pubertärer Penishumor oder wie auch immer man das nennen mag. So muss sich Sorla in Kapitel 5 eine völlig …
Auch diesen 4. Teil der Sorla-Reihe von Amadeus Firgau empfinde ich wieder deutlich schlechter als die ersten beiden Bücher; vielleicht sogar noch etwas schlechter als den dritten. Das liegt jetzt nicht daran, dass ich bei dem Titel tatsächlich zuerst gedacht habe, dass sich Sorla auf einen feuerspeienden Drachen schwingt, sich dann aber herausstellte, dass mit "Feuerreiter" nur ein berittenen Feuerwehrmann gemeint war. Nein, es liegt zum einen daran, dass hier sehr viel altes aus den vorigen Bänden aufgegriffen wird, wodurch die Geschichte leider etwas langweilig und teilweise auch recht vorhersehbar ist. Richtig schlimm fand ich in dieser Hinsicht die Kapitel 6 und 7, in dem Sorla von einem Dryadenbaum zum nächsten springt, welche er im dritten Teil selbst gepflanzt hatte.
Das andere ist der in diesen Büchern leider immer wieder auftretende pubertärer Penishumor oder wie auch immer man das nennen mag. So muss sich Sorla in Kapitel 5 eine völlig unsinnige proktologische Untersuchung gefallen lassen, weil angenommen wird, dass er dort-wo-die-Sonne-nie-scheint sein magisches Wasserzepter versteckt haben könnte. Tja, wenn man 13 ist, dann findet man das vielleicht lustig, aber ich empfand es einfach nur echt blöd. Und zu meinem Unglück taucht dann auch noch in dem bereits erwähnten nervigen Kapitel 7 ein gewisser Troll auf. Ich habe ja nichts gegen Nacktheit, aber wegen mir hätte dieser Troll nicht ständig an seinem Gehänge herumfummeln müssen. Ja, es stimmt, die Sorla-Bücher sind keine Kinderbücher, aber solche Szenen sind plump und überflüssig. Ich finde sogar, dass solche Einlagen die an sich ja gute Geschichte in gewisser Weise herab setzen. Aber gut, vielleicht bin ich da etwas überempfindlich...
Es gibt da aber auch andere Dinge, die mich nicht so richtig überzeugt haben, will hier aber nicht weiter ins Detail gehen. Die Geschichte von Sorla wird hier wie in den vorigen Bänden auch konsequent und schlüssig fortgesetzt und auch das Ende des Buches ist wieder einigermaßen gelungen. Dies tröstete mich aber nicht über die Schwächen von diesem Teil hinweg. Und so kann ich am Ende nur 2,5 von 5 möglichen grünblauen Trollpenis... äh... Wasserzeptern vergeben, die ich mal auf 3 aufrunde; ich kann halbe Sachen nicht leiden und Calibre übrigens auch nicht.
#Buch #Rezension #Roman #Fantasy #Sorla #Sorla_Flusskind #Amadeus_Firgau